Kreis Ostholstein konkretisiert Planungen von Bevölkerungsschutzzentren in Bad Schwartau und Heiligenhafen
Landrat Timo Gaarz: „Bevölkerungsschutz partnerschaftlich mit den Kommunen umsetzen.“
Eutin. Der Kreis Ostholstein treibt die Planungen für den Bau von zwei Bevölkerungsschutzzentren in Bad Schwartau und Heiligenhafen konsequent voran. In einem gemeinsamen Abstimmungstermin mit den Bürgermeistern der beiden Städte, Dr. Katrin Engeln und Kuno Brandt, wurden kürzlich der aktuelle Planungsstand, der angestrebte Zeitrahmen sowie grundstücks- und baurechtliche Fragestellungen vertieft erörtert.
Landrat Timo Gaarz stellte klar, dass die frühzeitige Einbindung der zuständigen Standort-Bürgermeister für ihn ein zentrales Anliegen ist:
„Kommunikation und Dialog sind gerade im Bevölkerungsschutz die Grundlage jeder belastbaren Struktur. Wer Sicherheit organisiert, braucht Vertrauen, Abstimmung und klare Zuständigkeiten. Deshalb führen wir diese Gespräche frühzeitig und transparent mit den Verantwortlichen der Städte Bad Schwartau und Heiligenhafen.“
Beide Bürgermeister bekräftigten die vollumfängliche fachliche sowie politische Unterstützung ihrer Städte für die Umsetzung der beiden Bevölkerungsschutzzentren. Zugleich sagten sie eine enge, konstruktive Begleitung der weiteren Planungsschritte zu. Sie dankten dem Landrat ausdrücklich für die klare und transparente Kommunikation zu den Rahmenbedingungen des Projekts sowie für die frühzeitige Einbindung in die Projektentwicklung.
Ziel des Termins war es, die nächsten Schritte strukturiert vorzubereiten und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kreis und den Städten weiter zu festigen. Die beiden Standorte sollen künftig als leistungsfähige Knotenpunkte des Bevölkerungsschutzes im Kreisgebiet dienen. Vorgesehen sind moderne Funktions- und Führungsräume, Logistikflächen und Fahrzeugstellplätze, um im Einsatz- und Katastrophenfall schnell und koordiniert handeln zu können.
Zugleich unterstrich Landrat Gaarz die Notwendigkeit geeigneter gesetzlicher Rahmenbedingungen für sicherheitsrelevante Infrastrukturprojekte:
„Wenn es um Bevölkerungsschutz, Brandschutz und andere sicherheitsrelevante Infrastruktur geht, müssen Planung und Vergabe schneller möglich sein. Wir brauchen praxistaugliche, beschleunigte Verfahren – insbesondere im Vergaberecht. Sicherheit darf nicht an überlangen Ausschreibungs- und Genehmigungsprozessen scheitern.“
Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Projekts für die kommunale Sicherheitsinfrastruktur wird der Landrat regelmäßig im zuständigen Fachausschuss über den Fortgang der vorbereitenden Planungsmaßnahmen berichten. Damit wird Transparenz gegenüber der politischen Ebene gewährleistet und eine kontinuierliche Beteiligung des Prozesses sichergestellt.
Mit den Standorten in Bad Schwartau und Heiligenhafen stärkt der Kreis Ostholstein nachhaltig seine Vorsorge- und Reaktionsfähigkeit und setzt ein klares Signal für Sicherheit, Dialog und kommunale Verantwortung.
Quelle: Kreis Ostholstein