Aktionsplan
Der Kreistag hatte in seiner Sitzung am 4. Oktober 2016 den ersten Aktionsplan Inklusion „Ostholstein erlebbar für alle“ für einen Zeitraum von 2016 bis 2020 einstimmig beschlossen.
Vorausgegangen war ein fast zweijähriger Prozess zur Erarbeitung des Aktionsplanes mit verschiedenen Foren und Veranstaltungen. Einen Überblick über den gelaufenen Prozess finden Sie in Kapitel 2 des Aktionsplanes Inklusion (2016 – 2020).
Der Aktionsplan Inklusion konzentriert sich auf verschiedene Lebenslagen, die in Themenbereichen und 6 Handlungsfeldern berücksichtigt werden:
- Barrierefreie Infrastruktur (Öffentliche Räume, Verwaltung, Mobilität, Kommunikation) - Barrierefreies Internet
- Barrierefrei Wohnen vor Ort mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Assistenz, Pflege, Gesundheit)
- Inklusive Bildung (Kita, allgemeinbildende und berufliche Schulen, Weiterbildung)
- Arbeit, Beschäftigung und der Übergang Schule-Beruf
- Freizeit-, Kultur- und Sportbereich sowie Tourismus
- Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung als Querschnittsthema
Über die Umsetzung des ersten Aktionsplans wurde dem Kreistag in seiner Sitzung am 16. März 2022 ein Zwischenbericht mit den im Aktionsplan genannten Zielen, der Ausgangssituation, Maßnahmen und Umsetzungsschritte zum Stand 31. Dezember 2020 vorgelegt.
Die Fortschreibung des Aktionsplans sollte bereits im Jahre 2020 auf den Weg gebracht werden. Bedingt durch noch notwendige Umstellungsaufgaben im Zuge der Reform der Eingliederungshilfe zum 01. Januar 2020 und insbesondere aufgrund der seit Mitte März 2020 vorherrschenden Covid 19-Pandemie war dieses nicht möglich.
Der nunmehr für den Zeitraum von 2022 bis 2026 vorliegende Aktionsplan 2.0 konnte nach zwei durchgeführten Workshops in den Monaten Oktober 2021 und März 2022 erstellt werden. Der Aktionsplan 2.0 greift die bisherige Struktur des ersten Aktionsplans auf. Er ist wiederum in 6 Handlungsfelder untergegliedert und bietet somit eine gute Vergleichbarkeit mit der Systematik und dem Aufbau des ersten Aktionsplans. Gleichzeitig ist der Aktionsplan auf die Fortschreibung fokussiert und benennt nur die Maßnahmen aus dem Jahre 2016, die noch nicht begonnen bzw. abgeschlossen worden sind.
Neben 13 neuen Maßnahmen werden somit 10 alte Maßnahmen aufgeführt.