FAQ: Blau·algen in Ostholstein
Was sind Blau·algen?
Blau·algen sind Bakterien.
Der Fach·begriff ist: Cyanobakterien.
Blau·algen können Photosynthese machen.
Das heißt:
Sie können aus Licht Energie machen.
Blau·algen haben eine blaue Farbe.
Die Farbe heißt: Phycocyanin.
Blau·algen sind wie echte Algen.
Blau·algen brauchen viele Nährstoffe.
Dann können sie wachsen.
Im Hoch·sommer gibt es viele Nährstoffe im Wasser.
Und es gibt viel Sonne.
Dann wachsen die Blau·algen besonders gut.
Der Wind kann die Blau·algen an das Ufer von einem See bringen.
Dann sind viele Blau·algen an einem Ort.
Die Blau·algen schwimmen auf dem Wasser.
Sie sehen dann aus wie blaue und grüne Streifen.
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Woher kommen Blau·algen?
Blau·algen sind wie echte Algen.
Blau·algen brauchen viele Nährstoffe.
Dann können sie wachsen.
Im Hoch·sommer gibt es viele Nährstoffe im Wasser.
Und es gibt viel Sonne.
Dann wachsen die Blau·algen besonders gut.
Der Wind kann die Blau·algen an das Ufer von einem See bringen.
Dann sind viele Blau·algen an einem Ort.
Die Blau·algen schwimmen auf dem Wasser.
Sie sehen dann aus wie blaue und grüne Streifen,
Wie erkenne ich Blau·algen?
Blau·algen sind blau-grün.
Sie sehen aus wie Streifen.
Und sie sehen aus wie Flocken.
Siehe Bild.
Manchmal gibt es sehr viele Blau·algen.
Dann machen manche Blau·algen einen schlechten Geruch.
Der Geruch ist wie alte Erde.
Der Geruch ist aber nicht gefährlich.
Warum sind sie gefährlich?
Manche Blau·algen sind giftig.
Die Fachworte sind: Toxine oder Gift·stoffe.
Die Menschen können die Blau·algen mit der Haut berühren.
Oder die Menschen können die Blau·algen essen.
Dann kann das passieren:
- Die Menschen bekommen eine Allergie.
- Die Menschen müssen sich übergeben.
- Die Menschen bekommen Fieber.
- Die Menschen bekommen Durchfall.
Vielleicht haben Sie nach dem Baden Probleme.
Dann gehen Sie bitte zum Arzt oder zur Ärztin.
Sind Blau·algen auch für Haustiere gefährlich?
Auch Haustiere können betroffen sein.
Sie hatten Kontakt mit Blau·algen? Was sollten Sie jetzt machen?
Sie haben Kontakt mit Blau·algen?
Dann müssen Sie sich sofort gut abduschen.
Vielleicht hat jemand eine Vergiftung.
Dann rufen Sie den Gift·not·ruf an.
Gift·not·ruf:
Gift·informations·zentrum Nord
Robert Koch Straße 40, 37075 Göttingen
Tel: 055119240
Achtung:
Vielleicht hat eine Person lebensbedrohliche Symptome.
Das heißt:
Die Person kann sterben.
Zum Beispiel:
- Die Person ist bewusstlos.
Das heißt: Die Person ist nicht wach. - Die Person atmet nicht mehr.
Dann müssen Sie sofort den Rettungs·dienst rufen.
Not·ruf:
112
Wie meldet man Blau·algen?
Die DLRG und die Strandwachen melden Blau·algen an das Ordnungs·amt.
Das Ordnungs·amt sagt es dann dem Fachdienst Gesundheit vom Kreis Ostholstein.
Dann prüft man die Situation vor Ort.
Vielleicht ist eine Bade·warnung nötig.
Oder es gibt ein Bade·verbot.
Die Ordnungs·behörde und das Kreis Ostholstein arbeiten eng zusammen.
Sie planen die Maßnahmen.
Wer kontrolliert das Wasser?
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von verschiedenen Stellen prüfen die Situation mit den Blau·algen.
Die Stellen sind:
- die Strand·rettungsdienste
- die Gemeinden
- der Fachdienst Gesundheit vom Kreis Ostholstein.
Die Stellen arbeiten eng zusammen.
Die Wasser·proben werden untersucht.
Dafür gibt man die Wasser·proben an das Hygiene-Institut von der Medizinischen Universität Lübeck.
Wie laufen die Kontrollen ab?
Der Fachdienst Gesundheit vom Kreis Ostholstein prüft das Wasser von den Seen.
Das Wasser muss gut sein.
Das Wasser muss sauber sein.
Das Wasser darf nicht gefährlich sein.
Das prüft der Fachdienst Gesundheit.
Der Fachdienst Gesundheit prüft das Wasser in jedem Sommer.
Der Fachdienst Gesundheit prüft das Wasser bis Ende September.
Der Fachdienst Gesundheit prüft das Wasser an 46 Stellen von der Ost·see.
Und der Fachdienst Gesundheit prüft das Wasser an 21 Stellen von anderen Seen.
Der Fachdienst Gesundheit prüft das Wasser jeden Monat.
Der Fachdienst Gesundheit prüft das Wasser ungefähr 350 Mal im Sommer.
Man prüft auch die Oberfläche vom Wasser.
Zum Beispiel:
- Gibt es Öl auf dem Wasser?
- Gibt es Teer auf dem Wasser?
- Gibt es Schaum auf dem Wasser?
- Gibt es Algen auf dem Wasser?
- Gibt es andere Probleme?
Auch die Ufer·bereiche werden kontrolliert.
Zum Beispiel:
- Sind die Ufer·bereiche sauber?
- Gibt es Einleitungen?
- Gibt es Wasser·vögel?
Außerdem wird gemessen: - Wie warm ist das Wasser?
- Wie warm ist die Luft?
- Wie stark ist der Wind?
- Aus welcher Richtung kommt der Wind?
- Wie tief kann man im Wasser sehen?
Die Wasser·proben werden an das Hygiene-Institut von der Medizinischen Universität Lübeck weitergegeben.
Dort wird das Wasser untersucht.
Es wird geprüft:
Wie viele Bakterien sind in dem Wasser?
Die Bakterien heißen:
- Echerichia Coli
Es dürfen nicht mehr als 1800 KBE in 100 ml Wasser sein. - Intestinale Enterokokken
Es dürfen nicht mehr als 700 in 100 ml Wasser sein.
Die Badewasserkommission ist eine Gruppe von Fach·personen.
Die Badewasserkommission arbeitet beim Umweltbundesamt.
Die Badewasserkommission hat gesagt:
Das Wasser muss bestimmte Werte haben.
Das ist wichtig für die Gesundheit von den Menschen.
Die Maßnahmewerte sind zu hoch?
Dann muss die Gesundheits·behörde etwas tun.
Die Menschen sollen gesund bleiben.
- Untersuchung
- Die Untersuchung zeigt:
Die Menge ist zu hoch.
Dann gibt es ein Bade·verbot.
Das heißt:
Die Menschen dürfen nicht mehr in dem Wasser baden.
Dafür gibt es Verbots·schilder.
Und das Ministerium bekommt eine Nachricht.
Die Menschen in der Stadt bekommen auch eine Nachricht.
Sie können die Ergebnisse von den Labor·untersuchungen sehen.
Die Ergebnisse sind auf der Internet·seite von dem Land Schleswig-Holstein.
Wann sollte ich nicht mehr baden?
Es gibt verschiedene Bade·stellen.
An den Bade·stellen gibt es DLRG-Wach·stationen.
Die DLRG-Wach·stationen sind wie kleine Häuser.
Dort passen Menschen auf die Bade·stellen auf.
Die Menschen sagen:
Ist es gefährlich an der Bade·stelle?
Dafür benutzen sie Schilder oder Fahnen.
Eine rote Fahne heißt:
Man darf nicht baden.
Es gibt keine Hinweise?
Dann gilt eine einfache Regel:
Sie stehen im Wasser.
Das Wasser geht bis zu Ihren Knien.
Sie sehen Ihre Füße nicht mehr?
Dann sollen Sie nicht baden!
Gibt es immer mehr Blau·algen?
Blau·algen werden mehr bei warmem und sonnigem Wetter.
Vibrionen sind Bakterien.
Zu den Vibrionen gehören auch Blau·algen.
Vibrionen gibt es immer im Meer·wasser.
Aber es gibt nur sehr wenige Vibrionen im Meer·wasser.
Das Wasser ist wärmer als 20 Grad?
Dann gibt es mehr Vibrionen im Wasser.
Das Wetter ist lange warm?
Dann gibt es wahrscheinlich mehr von den Tieren.
Wo kann ich mehr Infos über Blau·algen bekommen?
Sie wollen mehr Infos über Blau·algen?
Dann gehen Sie auf diese Internet·seite:
www.algenreport.de