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Erste-Hilfe-Kurse für Migrant:innen

Durchführung mehrsprachiger ErsteHilfe-Kurse und mehrsprachiger ErsteHilfe-Kurse mit Selbstschutzinhalten (EHSH).

Ursprung ist der im Kontext der Gesundheitsförderung relevante Ansatz der Prävention. Häufig bieten Präventionsangebote aber keinen niedrigschwelligen Zugang für zugewanderte Personen, vor allem, wenn noch eine Sprachbarriere besteht. In der Diskussion dieser Herausforderung entstand die Maßnahme der mehrsprachigen Erste-Hilfe-Kurse.

Ziel ist es, durch das Angebot der mehrsprachigen Erste-Hilfe-Kurse einen niedrigschwelligen Zugang zu präventiven Gesundheitsmaßnahmen zu schaffen. Teilnehmende sollen befähigt werden, sich selbst und Dritten zu helfen bzw. zu schützen. Diese Maßnahme zielt auf das Empowerment der Teilnehmenden, aber ebenso auf den Bevölkerungsschutz ab, in dem auch dieser marginalisierten Gruppe Kenntnisse und Fähigkeiten für das Verhalten im Katastrophenfall vermittelt werden.

Zeitplan und Vorgehen:

  • Mit dem DRK Kreisverband Ostholstein ist bereits ein erfahrener Kooperationspartner gefunden. Hier wurden in der Vergangenheit schon entsprechende Kurse für Zugewanderte umgesetzt.
  • Zur Wiederaufnahme dieses Kursangebotes und zur Konzeptionierung individueller Kursformate (z.B. Katastrophenschutz, Erste Hilfe am Kind) müssen geeignete Fördermöglichkeiten gefunden und akquiriert werden.
  • Sobald Mittel gewonnen werden konnten, können Planung und Umsetzung auch für Teil-Zielgruppen unmittelbar starten.