Netzwerk zu Integrationsfragen von jungen Migrant:innen (z.B. »connect4future« oder »junge Wege«)
Initiierung eines festen Netzwerkverbundes mit gemeinsamen Logo zur Vernetzung von Fachkräften, Durchführung von Fallkonferenzen und gemeinsamer Arbeitstreffen
Ursprung ist die Feststellung, dass das Wissen der einzelnen Akteur:innen übereinander und das verschränkte Handeln im Hilfesystem für junge Migrant:innen ausbaufähig ist. Da selbst professionelle Akteur:innen Optimierungsbedarf hinsichtlich des Hilfesystems und der entsprechenden Informationen haben, ist der Zugang zu Unterstützungs- und Beratungsleistungen für Ratsuchende nochmals erschwert.
Ziel ist es, die relevanten Unterstützungs- und Beratungsangebote in eine feste Netzwerkstruktur zu überführen, um so gut ineinandergreifende Maßnahmen im Hilfesystem anzubieten. Bisher fokussieren einzelne Hilfsangebote isolierte Integrationsaufgaben und Fragestellungen. So stellt die Jugendberufsagentur beispielsweise vor allem den Übergang in Ausbildung und Arbeit in den Mittelpunkt. Durch den Netzwerkverbund sollen die komplexen Lebenslagen der Zielgruppe ganzheitlicher abgebildet werden können. Über ein kompaktes und leicht zugängliches Informationsangebot sowie ein äußeres Erkennungszeichen sollen die Angebote für die Zielgruppe leichter auffindbar sein. Strukturell soll ein Gesamtnetzwerk entstehen, das bei Netzwerktreffen erlebbar wird. Zusätzlich sollen in diesem Rahmen einzelne Arbeitsgruppen zu spezialisierten Themen entstehen. Kollegiale Beratung und Unterstützung sowie ein gegenseitiger Verweis der Klient:innen wird angestrebt. Die Koordination des Netzwerkes liegt bei der Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe des Kreises.
Zeitplan und Vorgehen:
- Am Donnerstag, den 26. November 2026 findet das Gründungstreffen des Netzwerkes statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Struktur und Inhalte, aber auch die Namensgebung partizipativ erarbeitet. (Gäste: JMD, MB aus dem Nordkreis, Jugend stärken, JBA, BBS Eutin + Oldenburg, Jugendhilfehaus + DKSBWohngruppen, Jugendzentren, umA Team, ASD, Jugendhilfeplanerin, ZBH, …)
- Im weiteren Verlauf werden für die gemeinsame Arbeit als (Fall-)Netzwerk Kooperationsvereinbarungen erarbeitet.
- Die Logoentwicklung für mehr öffentliche Präsenz der Hilfesysteme soll unter Beteiligung des Netzwerkes folgen.