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Kreis Ostholstein hat einen Bericht veröffentlicht. Der Bericht ist über die Pflegebedarfsplanung.

Eutin.
Der Kreis Ost·holstein hat einen Bericht gemacht.
Der Bericht heißt: Abschluss·bericht zur Pflegebedarfsplanung.
Der Bericht ist seit 2026 fertig.
An dem Bericht haben verschiedene Stellen zusammen gearbeitet.
Die Stellen sind:

  • der Fachdienst Soziale Hilfen
  • das Beratungs·institut ALP aus Hamburg.

Der Kreistag hat sich den Bericht angeschaut.
In dem Bericht stehen auch Vorschläge und Maßnahmen.
Der Kreistag hat die Vorschläge und Maßnahmen am 23. Juni 2026 beschlossen.

Die Pflegebedarfsplanung ist ein Plan.
Der Plan ist für die Pflege im Kreis Ostholstein.
Der Plan geht bis zum Jahr 2040.
Für den Plan hat man verschiedene Sachen angeschaut.
Zum Beispiel:

  • Wie ist die Situation jetzt?
  • Wie viele Menschen gibt es in dem Kreis und in den Städten von dem Kreis?
  • Wie viele Menschen brauchen Pflege?

Die Ergebnisse zeigen:
Es gibt immer mehr alte Menschen.
Das Fachwort ist: demografischer Wandel.
Bis 2040 wird es weniger Menschen im Kreis geben.
Es wird dann etwa 1.710 Menschen weniger geben.
Das sind 0,8 Prozent weniger Menschen.
Aber es gibt immer mehr Menschen über 65 Jahren.
Es gibt dann etwa 9.670 Menschen mehr über 65 Jahren.
Das sind 18 Prozent mehr Menschen über 65 Jahren.

Es gibt immer mehr alte Menschen.
Deshalb brauchen auch immer mehr Menschen Pflege.
Bis zum Jahr 2040 brauchen 16 Prozent mehr Menschen Pflege.
Das sind etwa 1.910 Menschen.
Deshalb braucht man auch mehr Pflege·personal.
Man braucht zum Beispiel:

  • 190 Pflegefachpersonen
  • 110 Pflege·hilfspersonen.

Die Pflegepersonen sollen in einem Pflege·heim arbeiten.

Es gibt auch die informelle Pflege.
Das heißt:
Die Familie pflegt die alten Menschen.
Aber es gibt immer weniger informelle Pflege.

Deshalb muss man die Pflege besser machen.
Und man muss den Familien von den alten Menschen helfen.
Zum Beispiel:

  • mit ehrenamtlichen Helfern
    Ehrenamtliche Helfer arbeiten freiwillig.

Der Abschluss·bericht zeigt wichtige Bereiche.
In diesen Bereichen muss man etwas tun.
Zum Beispiel:

  • Man muss die Pflege·infrastruktur besser machen.
    Pflege·infrastruktur heißt:
    Es soll genug Pflege·angebote geben.
  • Es soll genug Fachkräfte geben.
    Dafür sollen mehr Menschen eine Ausbildung machen.
    Und die Fachkräfte sollen sich weiterbilden können.
  • Man muss die informelle Pflege stärken.
    Informelle Pflege heißt:
    Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause.
  • Mehr Menschen sollen sich in der Gesellschaft engagieren.
    Und mehr Menschen sollen ein Ehrenamt machen.
  • Es soll mehr Betreuungsangebote geben.
  • Es soll mehr Netzwerke geben.
  • Es soll mehr altersgerechte Wohnungen geben.
    Altersgerecht heißt:
    Die Wohnungen sind für ältere Menschen geeignet.
  • Die Quartiere sollen sich weiterentwickeln.

Der Kreis Ost·holstein will die Handlungs·empfehlungen umsetzen.
Dafür hat er einen Plan mit 2 Schritten gemacht.
Im ersten Schritt will der Kreis Ost·holstein Sachen machen.
Diese Sachen kosten kein Geld.
Und man kann sie schnell machen.
Zum Beispiel:
Die Menschen sollen besser zusammen arbeiten können.
Und die Menschen sollen sich besser vernetzen können.

Im zweiten Schritt will der Kreis Ost·holstein andere Sachen machen.
Diese Sachen kosten Geld.
Dafür braucht der Kreis Ost·holstein Fördermittel.
Fördermittel ist ein anderes Wort für: Geld.
Das Geld bekommt der Kreis Ost·holstein von anderen Stellen.
Oder der Kreis Ost·holstein muss mehr Geld haben.
Dann kann er diese Sachen auch machen.

Der Kreis Ost·holstein will diese Sachen mit anderen zusammen machen.
Zum Beispiel:

  • mit den Städten und Gemeinden
  • mit den Leistungserbringern
    Leistungserbringer sind zum Beispiel Pflege·dienste oder Ärzte und Ärztinnen.
  • mit Vereinen
  • mit anderen Menschen.

Es gibt auch Maßnahmen·steckbriefe und Kommunal·profile für die Städte und Gemeinden in dem Kreis.
In den Maßnahmen·steckbriefen stehen Infos über die Maßnahmen.
In den Kommunal·profilen stehen Infos über die Städte und Gemeinden.
Die Städte und Gemeinden können so sehen:
Was können sie besser machen?
Dann können sie bessere Angebote für Pflege und Hilfe machen.

Der Kreis Ost·holstein wird die Pflegebedarfsplanung immer wieder neu machen.
Was braucht man für die Pflege?
Das kann sich ändern.
Die Pflegebedarfsplanung passt sich dann an.
Der Kreis Ost·holstein hilft dabei.
Alle arbeiten besser zusammen.
Und alle bekommen neue Ideen.
So kann man die Pflege·infrastruktur besser machen.

Timo Gaarz ist Landrat.
Das heißt:
Er ist Chef von einem Landkreis.
Timo Gaarz sagt:
Der Kreistag hat einen Beschluss gemacht.
Das heißt:
Der Kreistag hat etwas entschieden.
Jetzt kann man gut planen.
Und man kann früh mit den Plänen anfangen.
So kann man die Probleme vom demografischen Wandel lösen.
Und man kann die Pflege für die Bürger und Bürgerinnen im Kreis Ostholstein besser machen.

Sie finden den Abschluss·bericht auf der Internet·seite vom Kreis Ost·holstein.
Auf der Internet·seite gibt es auch mehr Infos zur Pflegebedarfsplanung.
Die Internet·seite heißt: https://www.kreis-oh.de/Pflegebedarfsplanung

Autor: Die Pressesprecherin, 13.07.2026 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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